Überraschender Selbstfaller in Baumgartenberg

The Invicibles💪 – wer kennt sie nicht?! 🤔 Das damals legendäre Arsenal-Team rund um Campbell, Vieira, Henry & Co. schaffte in den Jahren 2003/04 📜 das Kunststück, unbesiegt die Meisterschaft zu gewinnen. 🏆✅ Seit Samstag ist es Gewissheit: Als letztes (!) aller oberösterreichischen Fußball-Teams musste nun auch die SPG ASKÖ Perg/Sportunion Windhaag in der aktuellen Saison eine Niederlage einstecken. 🤷‍♂️ Und das doch etwas überraschend auswärts gegen einen Tabellennachzügler, der Union Baumgartenberg. 😒

Die SPG bemüht, aber teils etwas kopflos im Ausführen ihrer Offensiv-Aktionen.

An Brisanz mangelte es der Begegnung schon im Vorfeld – aufgrund der Tatsache, dass Baumgartenbergs Trainer auf den Namen Harald „Hatsch“ Huber hört – ohnehin nicht. Doch die Anfangsphase gestaltete sich aus Gäste-Sicht so, wie man es erhofft hatte: eine druckvolle Perg-Windhaager Mannschaft, die keinen Zweifel darüber aufkommen lassen wollte, wer bei den frühsommerlichen Bedingungen ☀️🥵 das Feld als Sieger verlassen sollte. Ein Schuss an die Querlatte, ein schon sicher geglaubtes Tor wurde noch von der Linie gekratzt und weitere Hochkaräter prägten die ersten 20 Minuten. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (Phrasenschwein?! 🐖💶): Die Huber-Elf ging per Corner, dem einer der wenigen Vorstöße der Heimischen vorangegangen war, etwas kurios in Führung. Torschütze? Erneut (möchte man im Nachhinein sagen) die Baumgartenberger Identifikationsfigur, Harald Eder! Bereits vor knapp einem Jahr in Perg (18.05.18) trat der seit 2007 ❗️ in der Machlandgemeinde kickende Eder als Goldtorschütze in Erscheinung. ⚽️🙌

Die Offensiv-Akteure der SPG gingen erstmals in der Saison leer aus (Bild: Krauss #17).

Der Rückstand brachte die Haml-Jünger im Anschluss aus dem Konzept und veranlasste die Spielgemeinschaft auf die jeweils zehn äußersten Meter des Spielfelds zu verzichten. In der Folge entstand eine zerfahrene Mittelfeld-Partie in der dennoch die Gäste die sich weiterhin bietenden Kontergelegenheiten (teilweise 4-gegen-2-Überzahlsituationen) nicht konsequent zu Ende spielten.

Auch der eingewechselte Mario Baumgartner #7 konnte nur selten seine Dynamik einsetzen.

Das Spiel nach dem Seitenwechsel ist schnell erzählt: Die Kicker der Klostergemeinde, die bereits seit 167 Tagen auf einen vollen Erfolg warteten ⏳, legten alles in die Waagschale und kämpften wie Löwen, um die Sensation zu fixieren. Auf der Gegenseite fehlten Gaisrucker & Co. gegend den tiefstehenden und kompakten Gegner die probaten Mittel, um dauerhaft Gefahr zu erzeugen. Symptomatisch war die Phase von der 50. bis zur 75. Spielminute: trotz der Tatsache, dass angefangen vom sonst stark agierenden Torhüter „Pfisti“ bis hin zu allen in Rot spielenden Gastgebern keiner in der Lage schien, den Ball über die Mittellinie zu klären, waren Top-Chancen für den Tabellenführer Mangelware bzw. spärlich vorhanden.

Baumgartenbergs Torwart David „Pfisti“ Pfistermüller hielt seinen Kasten sauber

Nur selten standen die sichtbar bemühten „SPG‚ler“ vor Baumgartenbergs Schlussmann, so dass die gefährlichsten Situationen aus direkten Freistößen resultierten. Im Gegenzug schafften es die von „Hatsch“ lautstark angetriebenen 🗣 Baumgartenberger öfter die Gegenzüge fertig zu spielen – scheiterten aber entweder am letzten Mann bzw. an SPG-Handschuh Lukas Ascher. Zwei Aufreger hatte das mittelmäßig gut besuchte Match aber noch zu bieten: zum einen wurde ein regelwidriges Handspiel im Strafraum der Heim-Elf von SR Mayr, der seitens Baumgartenberg vom Gros der Zuseher und Funktionäre viel gescholten wurde, übersehen. Zum anderen fand der stark frei gespielte Lukas Gaisrucker in der 95. Spielminute noch eine „100%ige“ vor – doch er jagte die Kugel über das Baumgartenberger Gehäuse. 😩

2 Herzen in einer Brust: Harald Huber coachte seine Elf lautstark von der Seitenlinie

Somit war sie besiegelt – die erste Saison-Niederlage, und daher steht fest, dass kein OÖ-Team diese Spielzeit ungeschlagen beenden wird. Wie damals „The Invincibles“ – die Unbesiegbaren – das damals legendäre Arsenal-Team rund um … aber das hatten wir ja schon! 😉

📝 Fazit: Kein Beinbruch – auch wenn’s zweifelsfrei bitter ist! Viel mehr ist jetzt die richtige Reaktion entscheidend. Am kommenden Samstag besteht gegen die Sportunion Greisinger Münzbach – gegen die sich unsere SPG zuletzt immer schwer tat – auf dem Windhaager Grün die Chance auf Wiedergutmachung. 👏👍 Forza SPG! ❤️⚪️💙

Ewige „ASKÖ-Statistik“ (seit 1947)

📊📈 Zusatz – „Statistik-Schmankerl“: In der 72 Jahre langen Aufzeichnung unserer Fußball-Sektion wurde der Rekord an ungeschlagenen Spielen in Serie um zwei weitere Spiele knapp verpasst! 19 Matches am Stück ohne Niederlage schaffte die ASKÖ Perg bislang einmal: von August 1974 (4:3-Sieg gegen Union Leopoldschlag) bis Anfang Mai 1975 – damals beendete die Serie eine 2:3-Heimniederlage gegen die Sportunion Lasberg!

Die längste, ungeschlagene Serie datiert aus den Jahren 1974-75.
Die unerwartete Niederlage setzte der Rekordjagd zwei Spiele zu früh ein jähes Ende

#mehrdennjespg #einvereineinefamilie

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