SPG-Comeback-Kids retten Punkt gegen Mauthausen

Puh, das war ein ordentliches Stück Arbeit bei der Rückkehr auf’s Windhaager Grün nach 302 Bewerbsspiel-losen Tagen …
 
Die Gäste der ASKÖ Mauthausen wirkten von Beginn weg frischer, wacher und agiler in ihren Szenen und legten los wie die Feuerwehr. Spielminute 1: Zusammenstoß von „Gabsi“ Stöger im Mittelfeld. Die Gäste schalteten mittels zwei Stationen über die verwaiste, linke Seite rasant um. Ein Stanglpass. Ein Luftloch. Ein Start nach Maß für die Donaumärkter. Gabsi musste anschließend leider das Spiel beenden, bevor es richtig losging.
Spielminute 2: Torjubel zum 0:1 (im Hintergrund: Zeugwart Franz auf dem Weg zum verletzten „Gabsi“ Stöger, der das Match vorzeitig beenden musste)
Der BLOCK NORD (im neuen Design) unterstützte die SPG-Mannen über die vollen 90 Minuten tatkräftig #allesfürdasteam
Die Heimischen ließen sich von diesem Spielbeginn etwas „de Schneid obkaufn“ und agierten ungewohnt kopflos. Kaum zusammenhängende Aktionen – die Körpersprache zunehmend ausbaufähig. Mauthausen mit der Chance den Spielstand zu erhöhen, im Gegenstoß Kapitän Gaisrucker mit der Ausgleichsgelegenheit. Dieser folgte nach etwa einer halben Stunde! Eingeleitet durch Tomas, ideal vorbereitet von „Raphi“ über die linke Seite, schloss Kevin „one-touch“ in gewohnter Manier trocken ins Kreuzeck ab.
Diese etwas bessere Phase der Haml-Elf wurde durch einen weiteren Verlusttreffer abrupt beendet. Es kommt immer auf den Blickwinkel an: die Gäste sprachen von einem cleveren Moment. Die Gegenseite von einem unverständlich schläfrigen Verhalten (leider symbolisch für weite Strecken des Spiels).
Erwähnenswert: ASKÖ Perg- & SPG-Urgestein Gül Güngör war an einer Vielzahl der Mauthausener Offensivaktionen direkt beteiligt und lieferte eine auffällig starke Leistung gegen seinen Stammverein.
Ein Bild an das man sich nicht gewöhnen wird: „Güli“ mit der gegnerischen Dress auf der Anlage seines Stammvereins.
Er zählte mitunter sicher zu den auffälligsten Akteuren des Spiels.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel kam Torschütze Kevin an der Strafraumgrenze zu Fall. Die Pfeife blieb stumm. Eine zumindest strittige Entscheidung, die für Diskussionen sorgte. In der Folge erhöhte die Szegletes-Elf durch Neuzugang Marius Bogdan sogar auf 1:3: Zu wenig konsequent am Mann. Der Außenverteidiger löste eine mögliche Abseitsposition auf. Heute schien einiges schief zu laufen und mancher munkelte abseits des Rasens schon von einer Vorentscheidung.

 
Doch da wurde die Rechnung ohne den Spirit bzw. der Moral der SPG-Truppe gemacht. Zusätzlich verfiel Mauthausen in eine nicht ganz nachzuvollziehende Lethargie und muss sich wohl die eigene Passivität ankreiden lassen. „Man of the Match“ Tomas Trneny, der Lukis Anschlusstreffer mustergültig vorbereitete, erzielte selbst in den Schlussminuten den viel umjubelten 3:3-Endstand. SR Kerschbaumer, der mit der zunehmend rasanter geführten Begegnung gut beschäftigt war, schickte noch Mauthausens Haller in der Schlussphase frühzeitig vom Feld.
Der viel umjubelte Ausgleichstreffer durch Tomas Trneny löste auf und abseits des Rasens Ekstase aus.
 
 
Fazit: Abgesehen von gewissen Unzulänglichkeiten punkto Spielfreude und teils Überzeugung in die eigenen Tugenden, HUT AB vor der MORAL dieser Mannschaft. Spiel schonungslos bewerten, Lehren daraus ziehen und den Punkt mitnehmen. Die Reise geht nächsten Samstag in Münzbach weiter.
 
Ein äußerst rassiges 1b-Match endete mit 4:2 für die SPG. Dennoch gab es faire, Corona-gerechte „Fistbump-Gesten“.
Unsere nominell ersatzgeschwächte 1b-Mannschaft behielt in einem äußerst kampfbetonten Duell mit 4:2 gegen eine starke Mauthausener „Revue“ die Oberhand. Torschützen: „Schwaiger-Brothers“ Martin & Max, Mani Huber, Marco Rosenberger.
 
Den Auftaktsieg unserer Damen berücksichtigend, ergibt das 7 Punkte in 3 Matches an diesem „Mega-Matchday“. Forza SPG!

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